Die Amerikaner haben Trucks - In Deutschland

fährt man Lkw

 

Coole Trucks kennt man hierzulande nur aus dem Fernsehen, denn in Deutschland fahren ausschließlich "Plattnasen", sogenannte Frontlenker, auf den Autobahnen.

Bis Ende der fünfziger Jahre allerdings waren auch bei uns Lkw mit bis zu zwei Meter langen Motorhauben unterwegs. Doch Hans-Christoph Seebohm, der Verkehrsminister unter Adenauer, läutete das Aus für die Langhauber ein.

Der Verkehrsminister erließ eine Verordnung, nach der Lkw nur noch 14 Meter lang sein und 24 Tonnen wiegen  durften.                                                                                                                                    

Bis dahin galt ein Höchstmaß von 20 Metern und 40 Tonnen.

Zweieinhalb Meter Länge und acht Tonnen Gewicht ließ sich der Verkehrsminister nach heftigen Protesten aus der Wirtschaft zwar noch abringen. Trotzdem stand fest: Mehr Ladevolumen gibt es nur noch gegen Einsparungen an anderer Stelle.

Das Ende der Langhauber war besiegelt und der Siegeszug der Frontlenker begann.

*Quelle-Bildnachweis: Geepm / Wikipedia

 


Die Entstehung des Country Yodeling

 

Einwanderer aus Tirol brachten um 1840 ihre Jodellieder in die neue Welt mit, wo diese eigenwillige Gesangstechnik kurz darauf Verwendung in der amerikani-

schen Varieté- und Cowboymusik fand.

 

In den 1920iger Jahren landete Jimmy Rodgers (Bild) seinen ersten großen Hit.

Die Mischung aus dem Blues der Afroamerikaner, dem europäischen Folklore der irischen Einwanderer und dem Jodeln fand großen Anklang.

Jimmy Rodgers nahm eine Serie von 13 "Blue Yodels" auf, die für viele andere Musiker zur Inspiration wurden.

In den 30igern war die Blüte des Blue Yodeling. Symbolfiguren der jodelnden Cowboys waren Gene Autry und Roy Rogers.

Einer der letzten Country-Jodler war der bereits verstorbene Kenny Roberts.

Aber auch heute findet das Yodeling immer wieder Verwendung in der modernen

Country Music.

*Quelle-Bildnachweis: Mississippi History Now

 

 


Die gute alte Zeit

 

In früheren Tagen, als es noch kein Fernsehen, Internet und Facebook gab, versammelte sich die Familie oft nach dem Abendessen vor dem Radiogerät.

 

Auch dies war damals Luxus, und längst nicht jede Famile konnte sich anfangs ein Radiogerät leisten.

 

Man hörte dann gemeinsam die neuesten Nachrichten, Sportübertragungen, Musikshows, die live übertragen wurden, oder Comedians, die damals bei den Radiostationen auftraten.

 

Es wurde auch nicht täglich gesendet, und so waren die gemeinsamen Stunden vor dem Radio für alle etwas Besonderes.

*Quelle-Bildnachweis: Echoes of the Past


"A SHOT OF WHISKEY"

 

Der Begriff a shot of whiskey stammt aus der Zeit, als die Cowboys noch den ganzen Tag im Sattel verbrachten, um die riesigen Viehherden über die langen Trails zu treiben.

 

Damals kostete die Patrone eines .45 Colt 12 Cents, so wie

ein Glas Whiskey auch. Da die Cowboys oft knapp bei Kasse waren, gaben einige zum Tausch gegen ein Glas Whiskey dem Barkeeper eine Patrone dafür. Daraus entstand der Begriff a "shot" of Whiskey (Ein Schuß Whiskey)

*Quelle-Bildnachweis: legendsofamerica.com


Die erste Country-Aufnahme 1922

 

Anfang der zwanziger Jahre existieren im Süden der USA zahlreiche regionale Stilrichtungen als Vorformen der späteren Country-Musik.
Beispiele sind die Musik der Appalachenbauern und andere volksmusikalische Stile der aus unterschiedlichen Regionen Europas stammenden Einwanderergruppen.
Auch der Blues der Afroamerikaner spielt eine nicht unbedeutende Rolle. Schwarz und Weiß leben neben- und miteinander und beeinflussten sich gegenseitig. Es gibt auch vereinzelt afroamerikanische Musiker, die Country spielen, wie etwa DeFord Bailey.
In den großen Städten wird von der Oldtime-Musik kaum Notiz genommen. Sie gilt als altmodisch und hinterwäldlerisch. Die neu entstandenen Massenmedien – Radio und Schallplatte – ignorieren die ländliche Musik zunächst ebenfalls.
Am 1. Juli 1922 nahmen die Fiddler A.C. „Eck“ Robertson und Henry Gilliland bei RCA Victor in New York City die erste Platte mit den Titeln Sally Gooden / Arkansas Traveller auf, die aber erst im Frühjahr 1923 veröffentlicht wird.
Eine weitere Schallplattenaufnahme machte Produzent Ralph Peer am 14. Juni 1923 mit Fiddlin’ John Carson für das kleine Okeh-Label. Seine Platte, Little Old Log Cabin in the Lane auf der A-Seite und The Old Hen Cackled auf der B-Seite verkaufte sich ebenso wie die Platte von Robertson und Gilliland unerwartet gut und gilt als erster Hit der Country-Musik.*

*Quelle: Wikipedia


Merle Haggard im Guinness Buch der

Rekorde

 

Merle Haggard schmiss in einem Club die größte Lokalrunde aller Zeiten und steht damit im Guinness Buch der Rekorde.

Er bestellte 5.095 Gläser des Whiskeys "Canadian Club", für jeden Gast des Lokals einen Drink.

Die Rechnung betrug $ 12.737,50 - und es wurden 40 Gallonen Whiskey ausgeschenkt. Dies entspricht 151,42 Liter.

*Quelle-Bildnachweis: findspicture.com


Clifton Clowers

 

Hier ist einer der Männer aus der Generation, die Amerika groß gemacht haben. Auf dem Bild sieht man Clifton Clowers im Alter von 100 Jahren, wie er sein eigenes Feld pflügt.

Clowers war der Mann, über den Merle Kilgore den Country-Hit "Wolverton Mountain" geschrieben hat. Clifton Clowers wurde 102 Jahre alt (1891-1994) und lebte stets auf seinem Land am Wolverton Mountain, wo er sein eigenes Land bewirtschaftete.

Er war ein bodenständiger Mann, und obwohl er, nach dem der Song über ihn geschrieben wurde, viele berühmte Persönklichkeiten traf, nichts anderes wollte, als sein eigenes Feld pflügen.

*Quelle-Bildnachweis: unbekannt; Infotext: Jim Burns, Ruston Louisiana/USA


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